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DRK Melle fordert mehr Anerkennung für Pflegeberufe

NOZ 25.10.18: Melle Schon zur Begrüßung und Eröffnung der DRK-Kreisversammlung forderte Präsident Frank Finkmann eine tatsächliche Aufwertung der pflegerischen Arbeit, nicht nur in Sonntagsreden und

Gemeinsam freuten sich die Geehrten mit den DRK-Offiziellen über ihre Urkunden: Kirsten Breek, Jens Walkenhorst, Achim Steffen, Ralf Hellborn, Hans Hermann Erdmann, Anja Kasper, Susanne Dreyer, Katrin Walkenhorst und Frank Finkmann (von links). Foto: Norbert Wiegand

vor Wahlen. Weitere Schwerpunkte des Treffens im DRK-Zentrum an der Bismarckstraße waren die Ehrungen sowie die einstimmige Entlastung des Präsidiums und der Geschäftsführung.

„Sie zeigen ein Engagement, das oft über die Grenzen der Belastbarkeit hinaus geht“, richtete Frank Finkmann einen ganz besonderen Dank an alle Arbeitskräfte, die in den pflegerischen Berufen tätig sind. „Diese Berufe müssen in den Fokus der Gesellschaft rücken und vernünftig bezahlt werden“, betonte der Präsident des Kreisverbandes. „Alle maßgeblichen Entscheider müssten mal vier Wochen an einem Pflegebett verbringen, dann sähe es in diesem Bereich besser aus.“

Neben den Hauptamtlichen dankte Finkmann ebenso den Ehrenamtlichen in den Ortsvereinen, in der Bereitschaft, in der Kleidersammlung, im Jugendrotkreuz, im Präsidium, im Kleiderstübchen und beim Blutspenden: „Ohne Euch alle wären wir nicht das Rote Kreuz, wie wir es heute kennen.“ Ganz besonders hob er in seiner Ansprache den Einsatz der Meller Rotkreuz-Helfer beim Moorbrand im Emsland hervor.

DRK-Helfer im Moor

Zum Thema „Fusionen von Kreisverbänden“ meinte Finkmann, dass diese nicht eilig, sondern sorgfältig vorangebracht würden. Alle Beteiligten müssten die langfristig geplanten Zusammenschlüsse mitgestalten können. Nach dem Vortragen der weltweiten Rotkreuz-Grundsätze durch Jugenrotkreuzler und einer Gedenkminute für die verstorbene langjährige Geschäftsführerin Elke Stönner und die ebenfalls verstorbene Leiterin des Hardachstiftes folgten die Ehrungen. Frank Finkmann sowie Katrin und Jens Walkenhorst von der Kreisbereitschaftsleitung überreichten den treuen DRK-Mitgliedern die Urkunden und Ehrenspangen.

Abschlüsse genehmigt

Nach dem ausführlichen und gut nachvollziehbaren Tätigkeitsbericht von Geschäftsführerin Katja Schulte erwiesen sich die weiteren Tagesordnungspunkte als reine Formalien, die alle die volle Unterstützung der Kreisversammlung fanden. Die Geschäftsführung wurde ebenso einstimmig entlastet wie das Präsidium. Der Jahresabschluss 2017 und der Haushaltsplan 2019 wurden einhellig von den 72 registrierten Versammlungs-Teilnehmern genehmigt.

Ein Artikel von Norbert Wiegand

21. November 2018 11:55 Uhr. Alter: 14 Tage