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105 ehrenamtliche DRK Helfer unterstützen die Party am 1. Mai

NOZ vom 01.05.14: Nach dem Regen ging es los - 1000 Jugendliche am Weberhaus.   „Nach schwachem Start ist unsere Maifeier doch noch eine tolle Party geworden, der DJ hat mächtig eingeheizt“, resümierte Fabian Kavermann von der veranstaltenden Landjugend Oldendorf.   Am Nachmittag des 1. Mai ab 16 Uhr wuchs die Zahl der feiernden jungen Leute auf der Wiese am Weberhaus

Foto: Norbert Wiegand

, resümierte Fabian Kavermann von der veranstaltenden Landjugend Oldendorf.

Am Nachmittag des 1. Mai ab 16 Uhr wuchs die Zahl der feiernden jungen Leute auf der Wiese am Weberhaus nach Schätzungen von Landjugend und Polizei noch auf 1000 Personen an. Aber auch am Vormittag ab 10 Uhr sorgten schon mehr als 100 Feierwütige trotz Dauerregens auf triefend nassem Untergrund für Woodstock-Stimmung.

Neben gut gelaunten jungen Leuten, gab es aber auch wieder eine ganze Reihe Fälle von deutlich übertriebenem Alkoholgenuss. „Wir hatten 13 Einlieferungen in Kliniken, teilweise auf die Intensivstation, und 19 Behandlungen im DRK-Zentrum, erklärte Philip Hergt, Einsatzleiter des DRK, kurz vor Redaktionsschluss. 70 Betrunkene und Verletzte wurden in den Behandlungszelten am Weberhaus versorgt. Eine Notärztin und 105 ehrenamtliche DRK-Helfer waren vor Ort im Einsatz – im Betreuungszentrum, im Auskunftsbüro, in der Küche, im Sanitäts- und Rettungsdienst.

„Es gab eine Körperverletzung am Meller Berg und einen Widerstand gegen einen Platzverweis, der zu einer Unterbringung im Keller des Polzeireviers führte“, erklärte Kommissariatsleiter Wilhelm Völler am Nachmittag. „Viele Jugendliche äußerten sich froh über die Präsenz der 21 Polizisten“, wies Einsatzleiter Michael Perschke auf durchaus spürbare Akzeptanz für die Polizeiarbeit hin.

Um Freunde von Behandlungsbedürftigen kümmerten sich im Betreuungszelt Celina Tost (Caritas) und Tobias Budtke (Diakonie), damit die Sanitäter in Ruhe arbeiten konnten.

Die Feuerwehr und alle beteiligten Organisationen äußerten sich positiv über die gute Zusammenarbeit miteinander. „Der zentrale Veranstaltungsort hat sich bewährt, logistische Vorteile konnten genutzt werden“, lautete eine erste Einschätzung des städtischen Mediensprechers Jürgen Krämer..

Foto und Bericht von Norbert Wiegand. Meller Kreisblatt

13. Mai 2014 09:28 Uhr. Alter: 5 Jahre